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| Herr |
Mario Leimbacher |
| Frau |
Eva Iselin |
| Frau |
Gisela Leimbacher |
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www.gesamtwerk.ch...
entstand als Lösungsversuch des Lagerproblems von Kunstwerken.
Wer hat nicht den Keller voll davon, oder den Estrich, oder sogar ein
teuer bezahltes Lager in einem Lagerhaus oder einen Container?
Ich kenne nur wenige, die das Lagerproblem lösen, indem sie ihre
Werke verkaufen (und gleich davon noch gut leben können).
Wer arbeitet nicht?
Wer produziert nicht?
Und wo landen die Dinger, die Sachen, die Kunstwerke, vielleicht sogar
mit Recht so benannt? (Aber das ist ein anderes Thema)
Also kommt man irgendwann, wenn man die eigenen Kinder oder Neffen nicht
mit Nachlassverwaltern verwechselt und es somit ignoriert, zu anderen
Lösungsformen:
entsorgen, verschenken, eigene Galerie gründen und was einem sonst
noch in übermütigen Stunden in den Sinn kommt.
Nun dachte ich, bevor ich die Sachen entsorge, sichte ich sie und vielleicht
werde ich das eine oder andere behalten wollen (so blind!).
Dabei machte ich jeweils eine Fotografie davon (den Schimmel an den Gouachefarben
wegen dem feuchten Keller) und drückte auf jedes Kunstwerk eine Nummer
(sicher ist sicher).
Und da ich ein Internetfreak sei (sagen die anderen), hängte ich
die Bilder und die Daten dazu in eine Datenbank und programmierte einen
Zugriff darauf, und bei all der Archivarbeit begann ich die Sachen zu
schätzen, und ich konnte kaum etwas entsorgen und zuguterletzt stellte
ich mit Entsetzen fest, dass ich gar nicht so viel gearbeitet habe, denn
mit der Ordnung kommt die Übersicht.
Nun ist da also die veritable Galerie, in digitaler Form.
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